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Ab welcher Stärke lohnt sich eine optische
Tauchmaske?

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Eigentlich immer, sobald man Brillen-
oder Kontaktlinsenträger ist.
Will ich wirklich alles sehen, muss ich voll auskorrigiert
sein.
Sehen ist auch immer eine Frage des Anspruchs. |

Hier ein praktischer Tipp zum selber ausprobieren:
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Nehmt doch mal Eure Brille ab und geht durch den Raum, stellt
Euch vor Ihr wärt auf 20m unter Wasser oder tiefer.
Reicht der Seheindruck aus?
Kannst du dich orientieren und die Unterwasserwelt genießen?
Zumal es viel dunkler unter Wasser ist. |

 

Exakt zu sehen, kann unter Wasser überlebenswichtig werden, für
Dich oder Deinen Partner. Wenn Du Zeichen nicht richtig deuten kannst,
den Tiefenmesser oder Computer nicht ablesen kannst oder Gefahr
zu spät erkennst, kann es ernst werden. Gerade Tauchlehrern und
Basisleitern obliegt hier eine große Verantwortung. Sie sollten
mit darauf achten, dass Ihre Schützlinge nicht ohne die nötige Sehleistung
abtauchen.
Gerade wenn eine Tauchreise oder Tauchsafari im
Roten Meer, auf den Malediven oder an anderen weit entfernten
Traumzielen ansteht, ist es zu schade, wenn die Reisekosten investiert
werden, der Taucher ohne Korrektur aber nichts oder nur wenig sieht.
Deshalb gilt: nur voll auskorrigiert könnt Ihr die Unterwasserwelt zu
100% genießen.

Für Wissbegierige fügen wir noch einige optische Definitionen
und Regeln an:
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Die Dioptrie (dpt.) ist der Kehrwert einer in Metern gemessenen
Strecke. Die Strecke sagt aus, in welcher Entfernung Euer
Brennpunkt für die Ferne liegt. Bei Rechtsichtigen liegt
dieser Brennpunkt im Unendlichen (wie bei einer Fotokamera). |
Ein Beispiel: Brillenglaswert -3.0 dpt.
Rechnung: 1: -3.0dpt=-0,33m
In der Augenoptik bedeutet dies, dass der Fernpunkt in einem Abstand
von 33cm vor dem Auge liegt. Alles dahinter wird unscharf.
Bei +3.0dpt liegt der Brennpunkt virtuell 33cm hinter dem Auge.
Daher sehen Weitsichtige nirgends richtig scharf. Die menschliche
Augenlinse schafft es aber +Dioptrien selbst zu erzeugen, wodurch
in jungen Jahren leichte Weitsichtigkeit - in vielen Fällen
- vom Auge selbst ausgeglichen werden kann. Wenn nicht, müssen
optische Gläser mit +Dioptrien angefertigt werden, damit der
Taucher nicht alles verschwommen sieht.
Bei der zylindrischen Korrektur wird der auf dem Brillenpass angegebene
zylindrische Wert nur in der dazugehörigen Achslage eingeschliffen.
Landläufig gesagt, wird eine Delle in der Hornhaut oder Augenlinse
ausgeglichen, so dass ein verzerrungsfreies Bild entsteht. In der
Augenoptik gilt die Faustregel, dass pro nicht korrigierter Zylinderdioptrie,
sich die Sehleistung halbiert. Da lohnt sich der Blick auf den Brillenpass,
will man die unter Wasser Welt in ihren Details erleben. |
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Unser Expertenbericht

Fotografen, Tauchprofis und Experten berichten über das Tauchen mit optischen Gläsern und geben praktische Tipps.

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Eure Erfahrungen

Wir sind gespannt auf euere Erfahrungen mit optischen Tauchmasken.
Die interessantesten Berichte werden wir hier veröffentlichen.

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