Die 10 häufigsten Fragen:

Kann ich meine normale Brille anlassen?

Kann ich unter Wasser Kontaktlinsen tragen?

Ab welcher Stärke lohnt sich eine optische Tauchmaske?

Kann ich besser Sehen unter Wasser?

Reicht ein ungefährer Ausgleich?

Was ist, wenn sich die Stärken ändern?

Was ist, wenn die Maske kaputt geht?

Was ist, wenn ich nur zum Lesen eine Brille brauche?

In welche Masken können optische Gläser eingearbeitet werden?

Wo bekomme ich optische Tauchmasken?
 
     






Ab welcher Stärke lohnt sich eine optische Tauchmaske?

Eigentlich immer, sobald man Brillen- oder Kontaktlinsenträger ist.
Will ich wirklich alles sehen, muss ich voll auskorrigiert sein.
Sehen ist auch immer eine Frage des Anspruchs.

Hier ein praktischer Tipp zum selber ausprobieren:

Nehmt doch mal Eure Brille ab und geht durch den Raum, stellt Euch vor Ihr wärt auf 20m unter Wasser oder tiefer.
Reicht der Seheindruck aus?
Kannst du dich orientieren und die Unterwasserwelt genießen?
Zumal es viel dunkler unter Wasser ist.



Exakt zu sehen, kann unter Wasser überlebenswichtig werden, für Dich oder Deinen Partner. Wenn Du Zeichen nicht richtig deuten kannst, den Tiefenmesser oder Computer nicht ablesen kannst oder Gefahr zu spät erkennst, kann es ernst werden. Gerade Tauchlehrern und Basisleitern obliegt hier eine große Verantwortung. Sie sollten mit darauf achten, dass Ihre Schützlinge nicht ohne die nötige Sehleistung abtauchen.
Gerade wenn eine Tauchreise oder Tauchsafari im Roten Meer, auf den Malediven oder an anderen weit entfernten Traumzielen ansteht, ist es zu schade, wenn die Reisekosten investiert werden, der Taucher ohne Korrektur aber nichts oder nur wenig sieht. Deshalb gilt: nur voll auskorrigiert könnt Ihr die Unterwasserwelt zu 100% genießen.

Für Wissbegierige fügen wir noch einige optische Definitionen und Regeln an:

Die Dioptrie (dpt.) ist der Kehrwert einer in Metern gemessenen Strecke. Die Strecke sagt aus, in welcher Entfernung Euer Brennpunkt für die Ferne liegt. Bei Rechtsichtigen liegt dieser Brennpunkt im Unendlichen (wie bei einer Fotokamera).

Ein Beispiel: Brillenglaswert -3.0 dpt.

Rechnung: 1: -3.0dpt=-0,33m

In der Augenoptik bedeutet dies, dass der Fernpunkt in einem Abstand von 33cm vor dem Auge liegt. Alles dahinter wird unscharf.

Bei +3.0dpt liegt der Brennpunkt virtuell 33cm hinter dem Auge. Daher sehen Weitsichtige nirgends richtig scharf. Die menschliche Augenlinse schafft es aber +Dioptrien selbst zu erzeugen, wodurch in jungen Jahren leichte Weitsichtigkeit - in vielen Fällen - vom Auge selbst ausgeglichen werden kann. Wenn nicht, müssen optische Gläser mit +Dioptrien angefertigt werden, damit der Taucher nicht alles verschwommen sieht.

Bei der zylindrischen Korrektur wird der auf dem Brillenpass angegebene zylindrische Wert nur in der dazugehörigen Achslage eingeschliffen. Landläufig gesagt, wird eine Delle in der Hornhaut oder Augenlinse ausgeglichen, so dass ein verzerrungsfreies Bild entsteht. In der Augenoptik gilt die Faustregel, dass pro nicht korrigierter Zylinderdioptrie, sich die Sehleistung halbiert. Da lohnt sich der Blick auf den Brillenpass, will man die unter Wasser Welt in ihren Details erleben.
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